Kapitulation der Rechtsprechung vor der Industrielandwirtschaft

Ich stimme Herrn Claudius Bartsch in seiner Beurteilung des Gerichtsurteils des Oberverwaltungsgericht (OVW) Münster voll zu. Das Urteil ist ein schreiendes Unrecht an unserer Tierwelt. Es ist eine Kapitulation unserer Rechtsprechung vor der Industrielandwirtschaft mit ihrer Massentierhaltung.

Unsere christlich geprägte ethische und moralische Messlatte, auf die wir doch immer so stolz hinweisen, wird nun auch offiziell durch die Justiz deutlich niedriger angesetzt, wenn wirtschaftliche Gründe eine Rolle spielen. Als Hauptgrund wird die Versorgung der Bevölkerung mit Ei und Fleisch angegeben.

Welch eine fatale Fehlfehlbeurteilung! Es geht den Betreibern nämlich nicht allein um die Versorgung hierzulande, sondern um eine Überversorgung, damit sie den Überschuss in andere Länder, insbesondere in Entwicklungsländer billig verkaufen können, so billig, dass diese nicht mehr in der Lage sind, selbst solche Produkte im Lande herzustellen und zu verkaufen. Das wiederum ist eine der Hauptgründe für Armut und damit für sozialen Unfrieden und Bürgerkriege in diesen Ländern. Der kaum mehr aufzuhaltende Flüchtlingsstrom ist eine dieser Folgeerscheinungen. Die Zunahme von Terroristen, die auch einen Märtyrertod in Kauf nehmen, hat ebenfalls in der Armut eine ihrer Wurzeln. Sie ist ein Verzweiflungsakt.

Virus

Wie macht sich die Massentierhaltung konkret bei uns in Deutschland bemerkbar? Der Überschuss an Gülle, der bei uns „wahllos“ auf Felder und Wiesen unter dem Deckmantel „gute biologische Düngung“ gegossen wird, verursacht eine Vergiftung des Grundwassers und trifft damit direkt unser wichtigstes Lebenselixier.

Die millionenfache Tötung von männlichen Küken setzt somit eine Lawine von Negativfolgen in Gang. Und was machen wir. Wir schauen zu. Als Arzt und Entwicklungshelfer ist es meine Pflicht geradezu darauf hinzuweisen.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zum Leserbrief von Claudius Bartsch „Dieses Urteil ist schreiendes Unrecht“ vom 31. Mai 2016

Pumphlet, keine Satire

Dank an Herrn Gerhard Henrich für seine klare Stellungnahme zu dem Gedicht von Jan Böhmermann in der ZDF-Neo-Sendung „Neo Magazin Royale“. Artikel 1 unseres Grundgesetzes „Die Würde des Menschen zu achten“ wird seit Jahren zunehmend von unseren Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft missachtet. Es gilt erst Recht für die Medienlandschaft. Kein Wunder, dass sich der Bürger diesem Niveau angepasst hat. Die so genannte Gürtellinie wird oft unterschritten, wird einfach weiter nach unten verschoben.

Das Gedicht von Jan Böhmermann ist keine Satire, sondern ein Pamphlet. Man könnte sagen, es sind Äußerungen eines psychisch angeschlagenen Menschen. Ich vermisse auch eine „Pointe“ am Ende, die die vulgären, schamlosen Aussagen wieder etwas neutralisiert. Es geht hier nicht um Einschränkung der Pressefreiheit oder demokratischer Gesetze.

Vielmehr stellt sich hier die Frage der Verletzung moralischer und ethischer Werte. Hier wird die menschliche Würde missachtet, wie es Herr Henrich mit Recht sagt, was das Strafrecht auf den Plan rufen kann. Unsere Bundeskanzlerin hat daher zu Recht die private Klage des Staatspräsidenten Erdogan und die Klage der türkischen Regierung an das Gericht zugelassen, damit kriecht sie nicht Herrn Erdogan zu Kreuze. Eine Regierung kann nicht Recht sprechen.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zum Leserbrief von Herrn Gerhard Henrich „… und sich dafür dann auch noch feiern lässt“ vom 18. April 2016

Neue Aidstherapie – Marketing Gag?

Wenn ich obigen Artikel lese, bin ich skeptisch, ob uns diese neue Gentherapie einen entscheidenden Schritt in der Aidsbehandlung weiter bringen kann. Es stellt sich mir vielmehr die Frage: Ist das ein neuer Marketing - Gag?

Seit 1984 treten wir in der Behandlung von Aids trotz über 100.000 wissenschaftlicher Arbeiten auf der Stelle. Das hat einen einfachen Grund, den nur wenige wissen, viele Verantwortliche aber nicht wahrhaben wollen. Es geht schließlich um viel Geld und viele Arbeitsplätze, um eine ganze „Aids-Industrie“.

Am 23. April 1984 behauptete der seitdem berühmte Robert Gallo auf einer Pressekonferenz, er habe ein Virus gefunden, das für den Ausbruch von AIDS verantwortlich sei. Gallo wurde dann 1992 von dem National Institute of Health der USA des wissenschaftlichen Betruges für schuldig befunden. Gallos Behauptung, das HI-Virus entdeckt zu haben, stimmt nicht. Das in dem britischen Daily Telegraph am 20.September 2000 in einem großen Farbbild abgebildete „Virus“ war lediglich ein am Computer gestelltes Werk eines Künstlers, der sich vorstellte, wie das Aidsvirus aussehen könnte. Der verantwortliche Bildredakteur gab das später zu. Wenn es kein Aidsvirus gibt, und die Ursache von Aids noch nicht gefunden ist, dann ist auch der Aidstest wertlos. Er kann sogar gefährlich sein, da er zu falschen Therapien führen kann. Aids heißt „Acquired Immune Deficiency Syndrome“ Auf Deutsch: Erworbenes Abwehrschwäche Syndrom.

Virus

Man kennt heute 60 verschiedene Krankheiten, die zum Befund „positiv“ beim Aidstest führen können. Dazu gehören akute Infektionen, Grippe, Tuberkulose, Alkoholismus, Impfungen, Hepatitis B; in Afrika: Typhus, Cholera, Malaria, Mangelernährung, mit Parasiten verseuchtes Trinkwasser. Selbst eine Schwangerschaft kann einen positiven Test auslösen - was auch kaum bekannt ist.

Chemische Stoffe, chemische Stressfaktoren wie Samenflüssigkeit, harte Drogen, Nitrite und Blutverdicker lösen in den Zellen Oxidationsstress aus. Dann produziert der Körper endogene (= körpereigene) Retroviren. Das sind Proteinbruchstücke (Eiweißbruchstücke), die für Aidskranke typisch sind und fälschlicherweise als HIV-Antikörper interpretiert werden. Das erklärt wiederum, weshalb Aids in den Industriestaaten noch immer fast ausschließlich auf schwule Männer, Drogensüchtige und Bluter beschränkt ist. Zu den Aidskritikern gehören Karl Mullis, der 1993 den Nobelpreis für Chemie erhielt, der Virologe Peter Duesberg, von der Berkeley Universität (USA) und Gordon Steward (Universität Glasgow). In Deutschland sind Claus Köhnlein und Thorsten Engelbrecht durch ihr Buch „ Virus-Wahn“ die bekanntesten HIV-Kritiker. Mein Rat: Bilden Sie sich als mündiger Bürger selbst ein Bild!

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „Fortschritte im Kampf gegen Aids“ vom 24. Februar 2016

Nächstenliebe statt steigende Rüstungsexporte

Steigende Rüstungsexporte führen zwangsläufig zu mehr Kriege, mehr Kriege zu mehr Armut und damit zu mehr Flüchtlingen, ja sogar zu regelrechten Flüchtlingsströmen. Aus Flüchtlingsströmen können unkontrollierbare Flüchtlingslawinen werden, die nicht mehr mit Tageskontinenten, Grenzzentren und schon gar nicht mit Stacheldraht zu stoppen sind. Da helfen auch keine Appelle von hochrangigen Politikern und „Kirchenfürsten“. Nur ein Stopp jeglicher Waffenlieferung in diese Krisenregionen und ein Ende der Kämpfe wird diesen Flüchtlingsstrom beenden.

Was kann der einzelne mündige Bürger tun? Die Antwort gibt uns der griechische Arzt Giorgos Kaliampetsos aus Athen. Er schreibt in einem Artikel der Zeitschrift „Publik Forum“ vom .01.2016 Nr. 1.: „Meine größte Angst ist, mich auf dem Sofa zu verkrümeln und untätig zuzuschauen, wie die Not der Kranken und Verarmten immer größer wird. Der Mensch muss als aktiver Bürger handeln. Wenn ich aufgebe und mich aufs Sofa verkrieche und resigniere, kommt das Ende“. Herr Kaliampetsos behandelt nun als pensionierter Arzt in Athen ehrenamtlich nicht versicherte Griechen und Flüchtlinge. Das ist Nächstenliebe.

Ich wünsche, wir würden alle so denken und handeln wie er und wie es unsere Bundeskanzlerin, A. Merkel gemeint hat, als sie die Kriegsflüchtlinge willkommen hieß. An die Adresse ihrer Parteifreunde und an alle Bürger gerichtet sagte sie: „Wir schaffen das“. Die Betonung liegt auf „wir“. Das war politisch sicher nicht klug gesprochen, moralisch und ethisch gesehen aber richtig. Jesus hat es uns so vorgelebt. Das scheinen viele Christen, Politiker und selbst hohe kirchliche Würdenträger vergessen zu haben. Ich bin seit Oktober 2015 auch als „Flüchtlingsdoktor“ tätig. Die Erlebnisse mit den Flüchtlingen und den aktiven Menschen, die sie betreuen, möchte ich nicht mehr missen.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „Wieder mehr Rüstungsexporte“ vom 20. Februar 2016

Museen statt Waffenfabriken, Friedensgespräche statt Kriege

Als ich den Artikel „ AfL für Schließung der Museen“ las, verschlug es mir die Sprache. Ich möchte Walter und Lao Russel aus ihrem Buch „Radioaktivität – Das Todesprinzip in der Natur“ (erstmalig erschienen 1957, übersetzt 2006) - zitieren: Die Kultur stirbt, weil die Sinneswahrnehmung die Kultur scheut. Ein Wagner oder Mozart ist Milliarden wert und sollte gefördert werden. Die Wagners und Mozart von heute versuchen zu überleben, indem sie in Nachtclubs spielen oder Staubsauger verkaufen. Wir haben für die Künste des Friedens keinen Cent übrig, während gleichzeitig so viele Milliarden Dollar für die Kriegskünste ausgegeben werden, um jene zu erheben, die töten“.

Er fährt dann fort:

Das Universum ist auf Liebe begründet, und eines Tages muss der Mensch die Bedeutung von Liebe im Hinblick auf das menschliche Überleben erkennen.

Radioaktivität – Das Todesprinzip in der Natur Walter und Lao Russel erschienen 1957, übersetzt 2006

Nun habe ich die Sprache wiedergefunden. Fazit: An Stelle der Museen sollten die Waffenfabriken geschlossen werden. Der ungerechte Welthandel sollte durch gerechte Verteilung der Güter ersetzt werden. Anstatt Kriege zu dulden sollten unsere Verantwortlichen in Politik und Kirche, sollten wir alle friedlich miteinander umgehen und die Liebe predigen und leben.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „AfL für Schließung der städtischen Museen“ vom 02. Februar 2016

CFS ist behandelbar

Das CFS (Chronisches- Müdigkeits- Syndrom) ist gar nicht ein so „schwierig zu behandelndes Leiden“ wie immer wieder behauptet wird. Es handelt sich beim CFS ähnlich wie beim MCS (Multiples Chemisches Syndrom) um eine chronische Krankheit, die wie es in der Bezeichnung MCS zum Ausdruck kommt, durch Umweltschadstoffe (Noxen) verursacht wird. Schadstoffe blockieren die Zellen und zerstören die Mitochondrien, die Energiespeicher der Zellen. Sie können gleichzeitig auch das Hormon- und das Immunsystem schädigen.

Als Schadstoffe kommen in erster Linie Metalle, chemische Stoffe und Pilztoxine in Frage. Diese kann man im Urin und im Blut auf Belastung und Sensibilisierung untersuchen, wenn eine Schwächung des Immunsystems vorliegt. Solche Laboruntersuchungen machen z. B. das Medizinische Labor Bremen oder das Institut für Medizinische Diagnostik in Berlin.

Mein Tipp an Kollegen/innen und Betroffene: Wenden Sie sich bei Fragen an diese Laborinstitute! Bei Feststellung einer Schadstoffbelastung als Ursache des CFS oder MCS kommt eine so genannte Ausleitungstherapie (Entgiftung) in Frage. Diese kann heute auf Naturheilbasis mit z. B. Chlorella-Algen (Biologo-Detox) oder Zeolithen erfolgen. Dieses siliziumhaltige Gestein ist das älteste Heilmittel der Welt. In Ihrem Buch „Der Stein des Lebens“ schreibt Frau Dr. I. Triebnig: Ich zitiere: „Ich bin davon überzeugt, dass die Entdeckung seiner einzigartigen Eigenschaften zu den größten wissenschaftlich-technischen Errungenschaften unserer Zeit zählt“. Das sehe ich ähnlich. Es zählt weltweit zu den am meisten wissenschaftlich untersuchten Naturheilmitteln. Ich nehme es seit meiner Palladium Vergiftung vor 18 Jahren nun vorbeugend ein, da wir täglich Umweltschadstoffen ausgesetzt sind. Und warum ist das nicht bekannt? Die Antwort von Frau Dr. Triebnig „Ich glaube, dass der pharmahörige Medizinbetrieb nicht wirklich an der breiten Bekanntmachung eines solchen revolutionären und preiswerten Naturheilmittel interessiert ist“. Zeolithe erhält man in jedem Reformhaus.

Was für CFS gilt, trifft für alle chronischen Erkrankungen einschließlich Krebs zu. Damit ist alles gesagt. Ich möchte mit diesem Leserbrief etwas Mut machen.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „Ein so schwierig zu behandelndes Leiden“ vom 08. Februar 2016

Waffenfabriken an Stelle der Museen schließen

Als ich den Artikel „ AfL für Schließung der Museen“ las, verschlug es mir die Sprache. Ich möchte Walter und Lao Russel aus ihrem Buch „Radioaktivität – Das Todesprinzip in der Natur“ (erstmalig erschienen 1957, übersetzt 2006) - zitieren: Die Kultur stirbt, weil die Sinneswahrnehmung die Kultur scheut. Ein Wagner oder Mozart ist Milliarden wert und sollte gefördert werden. Die Wagners und Mozart von heute versuchen zu überleben, indem sie in Nachtclubs spielen oder Staubsauger verkaufen. Wir haben für die Künste des Friedens keinen Cent übrig, während gleichzeitig so viele Milliarden Dollar für die Kriegskünste ausgegeben werden, um jene zu erheben, die töten“. Er fährt dann fort: „Das Universum ist auf Liebe begründet, und eines Tages muss der Mensch die Bedeutung von Liebe im Hinblick auf das menschliche Überleben erkennen.“

Nun habe ich die Sprache wiedergefunden. Fazit: An Stelle der Museen sollten die Waffenfabriken geschlossen werden. Der ungerechte Welthandel sollte durch gerechte Verteilung der Güter ersetzt werden. Anstatt Kriege zu dulden sollten unsere Verantwortlichen in Politik und Kirche, sollten wir alle friedlich miteinander umgehen und die Liebe predigen und leben.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „AfL für Schließung der städtischen Museen“ vom 02. Februar 2016

Hier und heute im Sinne der Nächstenliebe handeln

Endlich einmal eine dpa-Meldung die schonungslos die Wahrheit sagt. Wenn man die Überschrift liest „62 Reiche besitzen so viel wie halbe Weltbevölkerung“ hat man die Ursache des derzeitigen Flüchtlingsstroms gleich mit geliefert bekommen. Wer arm ist, wer hungert, von Krieg oder Bürgerkrieg vertrieben wird, sucht zwangsläufig Zuflucht bei den Reichen. Die Überschrift macht die Ungerechtigkeit der Güterverteilung auf dieser unserer so schönen Erde überdeutlich.

Schuld an dieser ungerechten Verteilung, die für Reichtum auf der einen und Armut, Hunger und Hungerstod auf der anderen Scherenseite sorgt, sind nicht in erster Linie die Steueroasen, sondern unsere Politiker in den reichen Ländern, die nicht in der Lage sind, für eine gerechte Aufteilung der Güter zu sorgen. Im Gegenteil um ihren Besitz zu halten und sogar zu vergrößern werden Kriege geführt, Bürgerkriege in Kauf genommen oder provoziert.

Was ist zu tun? Wenn unsere Politiker versagen, gibt es nur eine Antwort. Papst Franziskus hat es in seinem Brief zum Welttag der Migranten und des Flüchtlings so formuliert: „Auf die Flüchtlingskrise gibt es nur die Antwort der Barmherzigkeit. Migranten und Flüchtlinge sind unsere Schwestern und Brüder.“ Diese Meinung vertritt auch unser Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, in seinem Wort zum 1. Januar 2016 „Gottes Liebe unterscheide nicht zwischen Nationen, Kulturen, Religionen und Konfessionen – wir Menschen gehören alle zusammen und tragen füreinander Verantwortung“.

Wenn wir diese Flüchtlingskrise nicht in naher Zukunft in der Griff kriegen, dann muss man kein Prophet sein, um vorher zu sagen, werden in den kommenden 10 bis 20 Jahren nicht wie erwartet 10 - 20 Millionen Flüchtlinge Richtung Europa marschieren, sondern 40 bis 50 Millionen. Aus den Flüchtlingsströmen werden ganze „Lawinen von Menschen“, die über Europa, über alle reichen Industrienationen hinweg rollen werden. Wir müssen daher hier und heute schon im Sinne der Nächstenliebe handeln.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „62 Reiche besitzen so viel wie halbe Weltbevölkerung“ vom 10. Januar 2016

Mut machen: Ursachen von Demenz erkennen

Mit diesem Leserbrief möchte ich allen; die Angst vor Demenz haben oder schon an Demenz erkrankt sind, etwas Mut machen.

Ursache der Demenz, auch Morbus Alzheimer genannt, sind Umweltschadstoffe, insbesondere Schwermetalle. Sie sind laut Literaturangaben je nach Alter bis zu 80 Prozent Ursache von chronisch schleichend verlaufenden Krankheiten, zu denen auch der Morbus Alzheimer zählt. Das zeigt sich sehr deutlich daran, dass die Zahl der chronischen Erkrankungen gleichsam parallel zu der dramatisch angestiegenen Anzahl von Schadsoffen zugenommen hat. Was kann man tun?

Die Diagnose Alzheimer lässt sich durch die Erhebung einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) und klinischen Untersuchung zu 90 Prozent stellen. Sichern kann man sie dann durch entsprechende Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT usw.) Wichtig ist dabei, dass man neben den klassischen schulmedizinischen Laboruntersuchungen auch umweltmedizinische Tests macht, wie z. B. Untersuchung von Urin, Speichel, Blut, Gewebe auf Metalle und/oder chemische Schadstoffe. Das kann jeder Krankenhaus - und jeder niedergelassene Arzt machen.

Bei positivem Befund, d. h. wenn eine Belastung und/oder Sensibilisierung auf Schadstoffe festgestellt wird, sollte die dann notwendige Ausleitungstherapie durch einen Umweltarzt/in oder Heilpraktiker/in mit entsprechender Erfahrung erfolgen. Je früher diese Entgiftung erfolgt, desto besser sind die Erfolge.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „Jeder Zweite hat Angst vor Demenz“ vom 27. November 2015

Transitzonen – ein Pulverfass?

Krieg

Ohne ein Ende der Bürgerkriege in Syrien, im Irak, Afghanistan, Jemen und in Afrika wird es weder kurz - noch mittel - oder langfristig ein Ende des Flüchtlingsstroms geben. Kriege können nur mit Waffen geführt werden. Ohne einen Stopp der Waffenlieferungen wird es daher kein Ende dieser Kriege geben und damit kein Ende des Flüchtlingsstroms. Es wäre ein Signal an alle Waffen liefernde Länder, wenn Deutschland als eines der führenden Waffenhersteller damit beginnen würde.

Gleichzeitig müsste aber die humanitäre Hilde für die betroffenen Bürger verdoppelt, verzehnfacht, ja um das Hundertfache und mehr erhöht werden. Laut Aussagen von Susanne Grabenhorst vom IPPNW FORUM werden für den Aktionsplan „Zivile Konfliktbearbeitung“ jährlich 35 Millionen zur Verfügung gestellt, für den „Verteidigungshaushalt 35 Milliarden. Neben dem ungerechten globalen Welthandel ist das eine weitere Hauptursache für Armut, Hunger und Tod von unzähligen Millionen von Menschen. Ferner müssten diplomatische Beziehungen zu allen Konfliktparteien geknüpft werden, d.h. auch zu Russland, IS- Vertretern, Assad, Saudi Arabien, Türkei usw. Militärisch lassen sich solche Bürgerkriege jedenfalls nicht lösen. Im Gegenteil, sie schüren erneut Hass und sind damit die Wurzel neuer Kriege. Mit dem Flüchtlingsstrom bekommen wir Industrienationen nun die Quittung für die verfehlte Politik der vergangenen Jahrzehnte. Man ist geneigt diese Politik, als „Moderner Kolonialismus“ zu bezeichnen.

Dieses alles im Blickpunkt muss man es als mutig und beispielhaft anerkennen, was unsere Bundeskanzlerin A. Merkel konkret persönlich und auf diplomatischen Wegen in Sachen sofortiger Flüchtlingshilfe tut. Merkel hat recht, wenn sie sagt, wir können die Flüchtlingsfrage lösen, wenn wir wollen. Wir müssen dann aber alle an einem Strang ziehen. Das tun wir aber nicht weder auf europäischer Ebene noch in Deutschland. Im Gegenteil, aus Bayern kommen sogar Drohungen vom Gegenspieler, H. Seehofer, offensichtlich aus rein parteipolitischen Gründen.

Da freuen sich die Rechtsradikalen in Deutschland und Österreich. Das ist zunächst durchaus legitim, aber dann soll er bitteschön das C (Christlich) und das S (Sozial) aus seinem Parteibuch streichen. Sein Vorschlag, zu dem er die Kanzlerin hat breit schlagen lassen – schade -, jetzt Transitzonen zwischen Deutschland und Österreich einzurichten, ist moralisch/ethisch verwerflich, juristisch mehr als zweifelhaft, medizinisch nicht zu verantworten. Es ist auch technisch und zeitlich vor dem Winter nicht möglich. Wer soll die Zehntausenden, vielleicht sogar bald Hundertausende an der Grenze in engen Transitzonen untergebracht - ein Pulverfass - gleichzeitig verpflegen, medizinisch betreuen und bewachen?

Mein Vorschlag: Unterstützen wir alle unsere Kanzlerin in ihrem Sinne, jeder in seinem Bereich und gemäß seinem Können!

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „Warme Worte“ vom 19. Oktober 2015

Schadstoffe als Ursache von chronischen Darmentzündungen

Den Aussagen in Ihrem Artikel „ Wenn der Darm ständig entzündet ist“ stimme ich weitgehend zu. Es ist lobenswert, dass darüber in Tageszeitungen berichtet wird. Ich bin jedoch nicht der Meinung von Fr. Prof. Britta Siegmund, dass ständige Darmentzündungen wie z. B. die geschilderten Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa nicht heilbar sind.

Sie sind vielmehr durchaus behandelbar und damit kurabel, wenn man die Ursache findet und beseitigt. Das Studium der einschlägigen Literatur und eigene Untersuchungen über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren zeigen, dass bei über 80 Prozent der chronischen Darmentzündungen als Ursache eine Schadstoffbelastung vorlag, insbesondere mit toxischen Metallen wie z. B. Quecksilber, Kupfer, Cadmium, Zinn. Bei einem zweijährigen Mädchen, das fast verblutet wäre, lag zusätzlich eine Belastung mit Zinn und Organozinnverbindungen (organische Zinnverbindungen) vor.

gesund

Wie kommt es dazu? Die Darmflora besteht aus vielen Billionen Microorganismen: Pilze, Bakterien und Viren, mit denen wir seit vielen tausenden Jahren in lebensnotwendiger Symbiose leben. Diese Darmflora hat neben der Verdauung und Stärkung des Immunsystems eine weitere wichtige Aufgabe: Ihre Pilze und Bakterien speichern anorganische Metalle und wandeln sie durch Biomethylierung in organische Metalle um. Diese organischen Stoffe sind bis zu tausendmal giftiger als die anorganischen. Tötet man die Pilze und/oder Bakterien durch Antibiotika oder Antimykotica (Antipilzmittel) ab, werden diese Metalle frei und dringen leicht in alle Organe ein. Sie passieren auch die Bluthirnschranke und schädigen das Zentralnervensystem. Man sagt: Sie wirken neurotoxisch. Ich habe sogar kanzerogene (krebsverursachende) Metalle wie Nickel, Aluminium und Cadmium in Hirntumoren gefunden.

Die geschilderten genetischen Veränderungen als Ursache von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu bezeichnen, stimme ich so ebenfalls nicht zu. Vielmehr sind es wiederum die Metalle, die eben diese Genschäden erzeugen. Also sind sie wiederum die eigentliche Ursache.

Was lernen wir daraus: Man sollte vor Beginn jeder Darmtherapie Urin und/oder Blut auf Schadstoffbelastung untersuchen. Liegt eine Belastung vor, sollte man zunächst fachgerecht entgiften. Alle sonst vorgeschlagenen Maßnahmen, Ernährung, Nichtrauchen, Stärkung des Immunsystems sind natürlich zu befürworten. Zusätzlich gebe ich gerne Vitamin H haltige Präparate. Es fördert das Wachstum der Schleimhautzellen.

An die Lüdenscheider Nachrichten, Leserbrief zu Ihrem Artikel „Wenn der Darm ständig entzündet ist“ vom 07. September 2015